Modern Workplace
Ein Modern Workplace verbindet digitale Technologien mit flexiblen Arbeitsweisen und sicheren Abläufen. Unternehmen schaffen damit eine Arbeitsumgebung, die unabhängig vom festen Bürostandort funktioniert. Cloud-Dienste, mobile Geräte, digitale Anwendungen und moderne Sicherheitskonzepte bilden dabei eine gemeinsame Grundlage.
Was ist ein Modern Workplace?
Der Begriff Modern Workplace beschreibt ein umfassendes Konzept für einen Arbeitsplatz in der modernen Arbeitswelt. Dabei greifen Menschen, Technologien und Arbeitsabläufe ineinander. Mitarbeitende arbeiten im Büro, im Homeoffice oder unterwegs mit denselben digitalen Werkzeugen und greifen ortsunabhängig auf benötigte Daten und Anwendungen zu.
Ein Modern Workplace geht über einzelne Softwarelösungen hinaus. Er verbindet verschiedene technische Werkzeuge und Arbeitsweisen zu einer gemeinsamen Arbeitsumgebung. Unternehmen führen dafür beispielsweise Kommunikation, gemeinsame Dateien, Cloud-Anwendungen und digitale Arbeitsabläufe zusammen.
Welche Ziele verfolgt ein Modern Workplace?
Ein Modern Workplace schafft die technischen Voraussetzungen für flexibles und ortsunabhängiges Arbeiten in der modernen Arbeitswelt. Gleichzeitig erleichtert er die Zusammenarbeit über Abteilungen, Standorte und Länder hinweg.
Greifen Mitarbeitende von verschiedenen Geräten und Orten auf Unternehmensressourcen zu, bringt das neue Sicherheitsrisiken mit sich. Verlorene Geräte, unsichere Netzwerke oder ungeschützte Zugänge erleichtern beispielsweise den Zugriff auf Unternehmensdaten.
Ein Modern Workplace begegnet diesen Risiken mit modernen Sicherheitslösungen. Eine Mehrfaktor-Authentifizierung schützt Konten zusätzlich bei der Anmeldung. Eine zentrale Geräteverwaltung setzt einheitliche Sicherheitsregeln auf Firmenlaptops, Smartphones und Tablets durch.
Ein weiteres Ziel moderner Arbeitsplätze besteht darin, Arbeitsabläufe einfacher und effizienter zu gestalten. Digitale Werkzeuge führen Informationen zusammen und erleichtern die gemeinsame Arbeit an Dokumenten. Mitarbeitende tauschen sich schneller aus, teilen Dateien direkt und erledigen wiederkehrende Aufgaben mit weniger manuellen Schritten.
Welche Bestandteile gehören zum Modern Workplace?
Ein Modern Workplace besteht meist aus folgenden Komponenten:Cloud-Dienste und digitale Anwendungen
Die Cloud bildet häufig die technische Grundlage eines Modern Workplace. Anwendungen und Daten stehen dabei über das Netzwerk bereit und lassen sich von unterschiedlichen Arbeitsorten aus nutzen.
Häufig eingesetzte Cloud-Dienste sind zum Beispiele Microsoft 365, SharePoint und OneDrive. Andere Anbieter stellen vergleichbare Dienste für Kommunikation, Dateiverwaltung und Zusammenarbeit bereit. Entscheidend bleibt, dass alle eingesetzten Systeme ohne Störung zusammenarbeiten.
Digitale Zusammenarbeit
Modern Workplace ermöglicht den Mitarbeitenden gemeinsam an Dokumenten und Projekten zu arbeiten, auch wenn sie sich nicht in einem klassischen Büro befinden. Dabei nutzen sie Chats und Videokonferenzen, um von ihrem jeweiligen Standort aus miteinander zu kommunizieren.
Plattformen wie Microsoft Teams unterstützen beispielsweise Kommunikation und Zusammenarbeit in gemeinsamen Arbeitsräumen. SharePoint bietet zusätzlich Möglichkeiten, Dokumente und Informationen zentral bereitzustellen.
Flexible und mobile Arbeit
Ein Modern Workplace unterstützt verschiedene Arbeitsorte und Arbeitsformen. Mitarbeitende arbeiten je nach Aufgabe im Büro, zu Hause oder unterwegs.
Damit das funktioniert, stellen Unternehmen geeignete Endgeräte und einen sicheren Zugang zu den benötigten Anwendungen bereit. In der Regel nutzen Mitarbeitende Laptops, Smartphones und Tablets, um auf die Unternehmensdaten zuzugreifen. Diese Geräte lassen sich zentral verwalten und mit einheitlichen Sicherheitsregeln versehen.
Identitäten und Sicherheit
Sicherheit spielt im Modern Workplace eine zentrale Rolle, weil Mitarbeitende von verschiedenen Orten und Geräten auf Unternehmensdaten zugreifen. Dadurch entstehen mehr Zugänge und damit auch mehr mögliche Angriffspunkte für Cyberkriminelle.
Unternehmen schützen deshalb nicht nur einzelne Geräte, sondern auch Benutzerkonten, Anwendungen und Unternehmensdaten. Dafür nutzen sie zum Beispiel Mehrfaktor-Authentifizierung, um Konten zusätzlich bei der Anmeldung zu schützen. Ein gestohlenes Passwort allein reicht dann nicht für den Zugriff auf das Konto aus. Zusätzlich verlangt das System einen weiteren Nachweis, etwa einen Code auf dem Smartphone oder eine biometrische Bestätigung
Eine zentrale Geräteverwaltung sorgt dafür, dass Firmenlaptops, Smartphones und Tablets nach einheitlichen Sicherheitsregeln arbeiten. Die IT-Abteilung hält die Geräte damit auf einem definierten Sicherheitsstand und erkennt schneller, wenn ein Gerät von den Vorgaben abweicht.
Auch beim Zugriff auf Unternehmensressourcen gelten feste Regeln. Dabei berücksichtigt das System beispielsweise, wer auf eine Ressource zugreift, welches Gerät die Person verwendet und ob dieses Gerät die Sicherheitsvorgaben erfüllt. So erhält nicht automatisch das richtige Benutzerkonto Zugriff, sondern auch der Zustand des verwendeten Geräts spielt eine Rolle.
Künstliche Intelligenz und Automatisierung
Auch künstliche Intelligenz ergänzt moderne Arbeitsplätze zunehmend. KI-Anwendungen unterstützen Mitarbeitende beispielsweise dabei, Informationen zu suchen, Texte zu erstellen oder Daten auszuwerten.
Auch automatisierte Abläufe gehören zum Modern Workplace. Unternehmen lassen wiederkehrende Aufgaben digital ausführen und entlasten damit Mitarbeitende bei standardisierten Arbeitsschritten.
Wie unterscheidet sich der Modern Workplace vom Digital Workplace?
Die Begriffe Modern Workplace und Digital Workplace überschneiden sich, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Der Digital Workplace beschreibt vor allem die digitale Arbeitsumgebung mit Anwendungen, Daten und Kommunikationswerkzeugen.
Der Modern Workplace betrachtet zusätzlich die Art, wie Menschen arbeiten. Dazu gehören flexible Arbeitsmodelle, moderne Sicherheitskonzepte, mobile Geräte und neue Technologien wie künstliche Intelligenz.
Der Digital Workplace bildet damit einen wichtigen technischen Teil eines Modern Workplace. Der Modern Workplace umfasst darüber hinaus organisatorische und kulturelle Aspekte.
Welchen Nutzen bietet ein Modern Workplace?
Ein Vorteil eines Modern Workplace liegt in der besseren Unterstützung hybrider Arbeitsmodelle. Büroarbeit, Homeoffice und mobile Arbeit lassen sich mit einer gemeinsamen technischen Grundlage besser umsetzen. Mitarbeitende greifen dadurch unabhängig vom Arbeitsort auf benötigte Anwendungen, Dateien und Kommunikationswege zu.
Auch die Sicherheit profitiert von zentralen Regeln. Unternehmen schützen Geräte, sichern Benutzerkonten ab und steuern den Zugriff auf Unternehmensdaten. So gelten auch außerhalb des Firmennetzwerks klare Vorgaben für den Zugriff auf wichtige Ressourcen.
Das erleichtert außerdem die Arbeit der IT-Abteilung. Sie verwaltet Geräte, Anwendungen und Zugriffsrechte zentral und setzt Sicherheitsregeln einheitlich um. Neue Geräte lassen sich schneller einrichten und bei Problemen gezielt absichern.
Modern Workplace unterstützt Unternehmen also dabei, schneller auf Veränderungen in der Arbeitswelt zu reagieren. Sie binden neue Arbeitsmodelle, Technologien und digitale Prozesse leichter ein. Damit stärkt ein Modern Workplace langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und schafft bessere Voraussetzungen für weiteres Wachstum.
Welcher normative und rechtliche Kontext gilt?
Ein Modern Workplace muss gesetzliche, normative und interne Vorgaben berücksichtigen. Besonders wichtig ist der Datenschutz, wenn Unternehmen personenbezogene Daten über Cloud-Dienste, mobile Geräte oder digitale Anwendungen verarbeiten.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) legt dabei wichtige Anforderungen an den Umgang mit personenbezogenen Daten fest. Unternehmen prüfen beispielsweise, welche Daten sie erfassen, warum sie diese benötigen und wer Zugriff darauf erhält.
Fazit: Modern Workplace im Überblick
Ein Modern Workplace verbindet digitale Technologien mit flexiblen Arbeitsweisen und sicheren Abläufen. Cloud-Dienste, mobile Geräte, digitale Zusammenarbeit und moderne Sicherheitskonzepte bilden dabei zentrale Bausteine.
Das Konzept unterstützt Unternehmen und Mitarbeitende dabei, unabhängig vom Arbeitsort zusammenzuarbeiten und digitale Ressourcen sicher zu nutzen. Gleichzeitig schafft es eine Grundlage für hybride Arbeitsmodelle, Automatisierung und den Einsatz künstlicher Intelligenz.