Mann Arbeitet an einer Richtfunkschüssel

Managed Services

Managed Services

Vom reaktiven Projektgeschäft zum proaktiven Dienstleister

Managed Services sind im Vorfeld definierte und vereinbarte Leistungen, die für Kunden erbracht und im Anschluss überwacht und gesteuert werden. Dabei werden keine Infrastruktur- oder Personalressourcen übertragen, was beim reinen Outsourcing der Fall wäre. Kompetenzen und Know-how-Träger verbleiben beim Kunden. Dadurch kann die strategische Weiterentwicklung der IT-Landschaft gemeinsam gestaltet werden. 

Aufgrund von standardisierten Produkten und Prozessen können die spezialisierten Techniker der LEITWERK AG die dedizierten Leistungen günstiger und in höherer Qualität erbringen. Gleichzeitig steigt die Planungssicherheit für das IT-Budget des Kunden. 

Das kann die Service-Fabrik für Sie tun, um die Verlässlichkeit, die Verfügbarkeit und die Sicherheit Ihrer IT-Umgebung sicherzustellen:

Strategie 

Mit dem Managed Service IT-Strategie stellen wir sicher, dass jedes Handeln auf Ihre strategischen Ziele einzahlt. Nur so harmonieren alle Gewerke Ihrer IT - von LAN und WLAN, über WAN, Clients und Citrix, bis hin zu Ihren Servern und Sicherheitsmaßnahmen.

gestapelte Holzklötze zur einer Treppe
Patchkabel in einem Server

Betrieb 

Im Bereich Betrieb steuern Sie die Verfügbarkeit und den Support Ihrer Ansprechpartner, indem Sie genau die Pakete buchen, die Sie auch tatsächlich benötigen. Je nach Umfang der Rufbereitschaft und festen Techniker-Kontigenten gestalten Sie selbst unser Service Level Agreement


ÜBERNAHME DER BETRIEBSVERANTWORTUNG >

Qualität 

Das LEITWERK Online Monitoring läuft voll automatisiert. Ergänzt durch regelmäßige Rechenzentrums- und Datensicherungschecks sowie Pauschale Upgrade Services, leisten die Managed Services der LEITWERK AG so einen erheblichen Beitrag zur Qualitätssicherung Ihrer IT. Regelmäßige Audits und ein proaktives Hardware Replacement ergänzen dies.

Person hebt mit seinen Händen Puzzle Stücke in den Himmel
Pfeile , Quadrate auf Papier

Prozesse 

Prozesse, wie Software und Device Asset Management, unterliegen einer ständigen Überwachung und einer permaneneten Revision. Dies ist auch auf die hohen Kosten zurückzuführen, die potentiell entstehen können. LEITWERK zeigt, welche Einsparungspotenziale beim Asset Management möglich sind und managed auch Ihr Life-Cycle- und Vertrags-Management.

Services

Wie betreiben Sie Ihre Firewall? Wie sieht es mit SQL-Datenbanken aus? Nutzen Sie VPNs? Und wie viele Ressourcen verschlingen Pflege und Wartung? Die Managed Services der LEITWERK AG ermöglichen mit transparenten Kosten eine bessere Planbarkeit für IT-Budget.

Kaffeetassen auf einem Serviertablett
Geschreddertes Papier

Compliance 

Nicht zuletzt durch die Einführung der EU-DSGVO steigen die Ansprüche an den Datenschutz und die Informationssicherheit. Die Einhaltung sowie die Auswahl und der Betrieb von ISM-Systemen sind auch als Managed Services buchbar. Wir beraten Sie gerne.

FAQs

Häufig gestellte Fragen

Managed Services sind Informationstechnologiedienstleistungen, welche die Bereitstellung eines bestimmten Satzes von Diensten für seine Kunden erledigen und verwaltet. Die Services von Informationstechnologieanbietern umfassen Hosting, VPNs (Virtual Private Networks), Voice over IP (VoIP), Internetzugang und Netzwerksicherheit.

Viele MSPs bieten ihre Dienstleistungen remote über das Internet an und nicht über Kundenbesuche, was zeitaufwendig und oft teuer ist. Zu den MSP-Angeboten gehören auch Remote-Wartung, Desktop-Sicherheit und -Überwachung, Patch-Management und Remote-Datensicherung, technische Unterstützung und andere Mehrwertdienste.

Managed Service Provider bieten normalerweise mehrere Preisstrukturen an. Am häufigsten sind monatliche Gebühren, aber auch Zeit-, Material-, Preis pro Desktop-, Server-, Netzwerk- oder Gerätemodell-Tarife sind möglich. Für diese Gebühr wird die IT-Infrastruktur des Kunden überwacht (oft sogar rund um die Uhr) und auftretende Probleme werden behoben. Dies gibt dem Kunden die Möglichkeit, sich auf seine eigenen Geschäftsziele und prognostizierten Kosten sowie auf die erwarteten Einnahmen für den MSP zu konzentrieren. Managed Services bieten insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, durch Auslagerung ihrer IT-Anforderungen mehr Geld zu sparen als durch den Aufbau einer internen IT-Supportabteilung. Es gibt heute auch Managed Service Provider auf dem Markt für fast alle permanenten Services. HR-Services, Prozessmanagement und andere Funktionen werden angeboten und als MSPs verwendet.

Das Managed Services-Geschäftsmodell wurde ursprünglich von großen IT-Unternehmen wie EDS (Electronic Data Systems), IBM Global Services und CenterBeam für große Unternehmen entwickelt. Diese Dienstleistungen wurden später von zahlreichen Wiederverkäufern für kleine und mittlere Unternehmen angepasst, da ihr aktuelles Modell für den Wiederverkauf von Hardware und Software zu konstant niedrigeren Margen führte. Einige der Pioniere von Managed Services sind heute Dynasis (Atlanta), SLPowers (Südflorida) und Connecting Point (Las Vegas).

Unterschied zwischen Managed Services und Outsourcing

Managed Services unterscheiden sich vom klassischen Outsourcing. Während Outsourcing das Auslagern kompletter IT-Aufgaben oder -Bereiche ist und häufig auch Mitarbeiter oder ganze IT-Abteilungen von Outsourcing-Maßnahmen betroffen sind, handelt es sich bei den Managed Services um das Outsourcing bestimmter spezifischer Unterabteilungen und IT-Services. Diese Dienstleistungen sind im Voraus genau definiert und müssen regelmäßig auf der Grundlage von Service Level Agreements bereitgestellt werden. Der Kunde ist weiterhin für die gesamte Infrastruktur, IT-Struktur und die IT-Prozesse verantwortlich. Die einzelnen IT-Betriebsmodelle werden im Folgenden ausführlicher beschrieben, um Fragen und Antworten auf Ihre aktuelle Situation zu generieren.

Was leisten integrierte IT-Lösungen und Managed Services in Ihrem Unternehmen?

Service Level Agreements, kurz SLAs, sind eine Vereinbarung zwischen einem Dienstanbieter und dem Kunden. Sie stellen die Schnittstelle zwischen den beiden Parteien dar. Mit Hilfe von einem SLA ist es möglich, das Volumen, die Qualität und die Art der übertragenen Dienste genau zu definieren und transparent zu steuern. Wichtige Komponenten eines SLA sind beispielsweise Serviceverfügbarkeit, Antwortzeiten, Prozessbeschreibungen für Änderungen oder Fehlerbehebung, Eskalationsmanagement, Vertragsbedingungen, Abgrenzung der Verantwortung und mögliche Vertragsstrafen für die Nichterfüllung von Services. Managed Services decken eine breite Palette von IT-Services ab. Typische Dienstleistungen können sein:

  • Speicherdienste (Bereitstellung und Wartung von Speicherplatz, Sicherungsdienste)
  • Anwendungen (Bereitstellung von Serveranwendungen) Infrastrukturdienste
  • Netzwerkleistung (Bandbreite, Konnektivität)
  • Sicherheitsdienste (Antivirus, Antispam und Firewall)
  • Überwachungsdienste (Netzwerk- und Serverüberwachung)
  • Notfallwiederherstellung
  • Desktop-Dienste (virtuelle Desktops)
  • Benutzer-Support
  • Authentifizierungsdienste

Ein Managed Service Provider stellt Dienstleistungen und Services bereit. Der Begriff kann als Betreiberlösungsanbieter oder Betreibermodellanbieter ins Deutsche übersetzt werden. Der IT-Dienstleister übernimmt die Verantwortung für die Erbringung der Dienstleistungen und verwaltet die Dienstleistungen im Auftrag des Kunden. In der Regel kann auf die Dienste des Anbieters über ein privates oder öffentliches Netzwerk (Internet) zugegriffen werden.

Managed Services unterscheiden sich aus mehreren Gründen von herkömmlichen Services. Dies sind zunächst keine einmaligen Dienste, sondern wiederkehrende Dienste für die Infrastruktur, die für einen bestimmten Zeitraum kontinuierlich bereitgestellt werden. Darüber hinaus arbeitet der Dienstanbieter normalerweise remote mit Remote-Tools. Techniker fahren nur in Ausnahmefällen zum Klienten.

Managed Services basieren darüber hinaus auf mandantenfähigen Technologien. Dies bedeutet, dass ein Anbieter mehrere Clients auf einer einzigen Plattform unterstützen und Standardaktionen ausführen kann, z. B. das Anwenden von Patches oder das gleichzeitige Installieren von Updates auf mehreren Client-Systemen. Im Zusammenhang mit der Prozessautomatisierung von Prozessen wird das Servicegeschäft somit industrialisiert, während herkömmliche IT-Services eher einem Fertigungsbetrieb gleichen.

Last but not least ist das Konzept der Managed Services eher proaktiv als reaktiv. Im klassischen Servicemodell kommt das System Center nur während des normalen Betriebs der Infrastruktur zum Einsatz. Wenn beispielsweise ein Vorfall auftritt, übernimmt das Systemhaus die Rolle des Problemlösers. De facto ist das Systemhaus für die ihm anvertrauten Client-Systeme verantwortlich. Daher ist es in seinem besten Interesse, dass die Infrastruktur so reibungslos wie möglich arbeitet. Wenn potenzielle Vorfälle neutralisiert werden, bevor sie eskalieren, werden Zeit und Mühe eingespart.

Eine separate IP-Adresse für das Webhosting bedeutet normalerweise, dass sie sich auf den ausschließlich verwendeten virtuellen oder dedizierten Server für Shops und Homepages bezieht. Die Auswirkungen dieses Aufrufs sind weitreichend und reichen von SEO über Ladegeschwindigkeit bis hin zu Einträgen in Spam-Blocklisten. Es ist jedoch möglich, dass Sie vom Webhosting-Dienst eine eigene IP-Adresse zugewiesen bekommen, um sich bestimmte Vorteile zu verschaffen und sich unabhängig von seiner Umgebung zu machen.

Inhouse IT, Managed Services & Cloud – was brauche ich wirklich?

Warum bieten nicht alle IT-Dienstleister Managed Services an? Einer der Nachfrage-Treiber nach Managed Services ist die zunehmende Vielschichtigkeit der IT Infrastruktur. Die große Anzahl unterschiedlicher Endpunkte, über die Mitarbeiter jetzt von praktisch überall auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen, die Nutzung der öffentlichen Cloud, die zu Hybridstrukturen führt, und die ansteigende Gefahr durch Cyber-Angriffe sind nur einige Faktoren, warum der Mangel an gut ausgebildetem Personal besteht. Aufgrund des Mangels an Know-how und Ressourcen delegieren IT-Abteilungen einen Teil ihrer operativen Verantwortung – beispielsweise für Infrastruktursegmente oder für Sicherheitssysteme – an ein Systemhaus, das solche Leistungen anbietet.

Gleichzeitig gibt es technologische Trends, die die Ausbreitung von Managed Service Leistungen vorantreiben. Eine davon ist die zunehmende Benutzung der öffentlichen Cloud. Die meisten IT-Administratoren, insbesondere in mittelständischen Unternehmen, sind mit Tools zur Bereitstellung und Verwaltung von Hyperscale-Geräten gar nicht oder kaum vertraut. Dies eröffnet Service Providern die Möglichkeit, ihren Kunden Leistungen und Workloads auf Microsoft Azure, AWS oder einer anderen Plattform als verwalteten Service anzubieten.

Managed Services Managed Services basieren somit häufig auf öffentlichen Cloud-Diensten. Cloud-Infrastrukturen eignen sich aufgrund ihrer Mandantenfähigkeit und Skalierbarkeit besonders für das Servicemodell. Einige MSPs verwenden eine dedizierte Infrastruktur, in der sie ihren Kunden Dienste und Leistungen anbieten. Andere überwachen Client-Systeme mithilfe von RMM-Konsolen, die in ihren Räumlichkeiten installiert sind.

Managed Services unterscheiden sich übrigens auch vom klassischen Outsourcing. Letzteres betrifft das komplexe Outsourcing von IT-Aufgaben, bei denen Mitarbeiter und manchmal ganze IT-Abteilungen häufig an einen Dienstleister ausgelagert werden. Managed Services beziehen sich dagegen nur auf genau definierte, vordefinierte IT-Teilbereiche und Leistungen. Die IT-Profis bleiben beim Klienten. Sie werden nur von bestimmten Aufgaben befreit, damit sie sich anderen Aktivitäten in Unternehmen widmen können.

Für die hohe Nachfrage nach Leistungen der Managed Services gibt es viele Gründe: Zum einen die zunehmende Komplexität der IT Betreuung. Dies bedeutet, dass es viele verschiedene Endpunkte gibt, mit denen von praktisch überall auf Netzwerke zugegriffen werden kann. Auf der anderen Seite wird die öffentliche Cloud verwendet, was zu hybriden Strukturen sowie einer zunehmenden Bedrohung durch Hackerangriffe führt.

Auch mangelt es an gut ausgebildeten Fachkräften, die komplexe Kundensysteme betreuen können. Aufgrund des Mangels an Know-how und Ressourcen lagern Unternehmen einen Teil ihrer Infrastruktur oder Sicherheitssysteme an einen Dienstleister aus. Gleichzeitig treiben IT-Trends wie die zunehmende Nutzung der öffentlichen Cloud die Verbreitung von Managed Services und ähnlichen Leistungen voran.

Unterschied zu anderen Dienstleistungen

Managed Services unterscheiden sich aus mehreren Gründen von regulären IT-Services: Es handelt sich nicht um einmalige Services, sondern um End-to-End-Services und Betreuung der Kundensysteme. Am wichtigsten ist, dass das Systemhaus normalerweise mit Remote-Tools arbeitet. Techniker besuchen den Kunden nur in Ausnahmefällen zur Fehlerbehebung. Ein wichtiger Punkt: Die Souveränität über die gesamte IT-Struktur und ihre IT-Prozesse verbleiben beim Klienten.

Somit kann ein Managed Service Provider mehrere Kunden gleichzeitig über eine einzige Plattform bedienen. Dies bedeutet, dass das Systemhaus dann Standardaktionen ausführen kann, z. B. die gleichzeitige Installation von Updates auf mehreren Client-Systemen.

Bei klassischen Servicemodellen kommt der Dienstanbieter häufig nur dann ins Spiel, wenn ein Vorfall auftritt. Im Gegensatz dazu trägt der MSP von Anfang an die operative Verantwortung für die ihm anvertrauten Client-Systeme. Daher ist das Konzept der verwalteten Dienste eher proaktiv als reaktiv konzipiert.

Managed Services ist die Übertragung des Supports in Teilen oder der gesamten IT-Infrastruktur an einen externen Dienstleister gegen eine feste monatliche Gebühr. In diesem Modell ist ein auswertiger Servicedienstleister für die IT-Verfügbarkeit verantwortlich. Die Server können beim Kunden verbleiben und müssen nicht in die Cloud (oder einen externen Dienstanbieter) übertragen werden. Abhängig von der erbrachten Dienstleistung gibt es unterschiedliche Abrechnungsmodelle und Preisstrukturen.

Wie viel kosten Managed Services im Vergleich zum regulären IT-Support?

Leider ist es nicht möglich, eine allgemeine Aussage über die Kosten der verwalteten Dienste zu treffen, da dies von zu vielen Faktoren abhängt. Die Anzahl der Computerarbeitsplätze und die Gesamtkomplexität der IT-Infrastruktur können als Ausgangspunkte verwendet werden. Abhängig von folgenden Faktoren:

  • Ort
  • Anzahl der Server
  • Umfang der Betreuung
  • Hosting
  • Firmengröße
  • Ausmaß der Kundensysteme
  • Vor-Ort-Support (oder nur Remote), falls gewünscht
  • Temporäres Kontingent oder Flatrate
  • Enthaltene Software (Antivirus, Backup, Spamfilter usw.)
  • Hardware enthalten (Server, Clients usw.)

Die Preise für eine Computer-Workstation (oder einen Benutzer) können von Systemhaus zu Systemhaus zwischen 50 und 150 Euro liegen. Auf den ersten Blick sehen viele Betriebe die berechneten Kosten deutlich höher als die Vorschläge herkömmlicher IT- oder Outsourcing Dienstleister. Dies ist jedoch häufig darauf zurückzuführen, dass das Managed Services-Modell eine klare und transparente Ansicht der Kosten bietet, während viele Clients im Interrupt / Remediate-Modell keinen Überblick haben. Leider sind IT-Kosten in einem Unternehmen beim Outsourcing oft schwer zu planen und nicht besonders transparent. Die Verwendung von Managed Services erleichtert die Arbeit bei der Betreuung der Kundensysteme und beispielsweise dem Hosting. Andere Kosten können von überall kommen. Neue Geräte müssen gekauft, Geräte müssen gewartet werden oder der Support von IT-Dienstanbietern wird genutzt. Natürlich fallen auch für IT-Experten Betriebskosten an, um nur ein Beispiel für eine Kostenquellen zu nennen. Zum Monats-/Wochenende fallen die gesamten Kosten für einen bestimmten Betrag an. Insbesondere laut IT-Preisvergleich sind die Preise für monatliche Firewall- und gehostete Exchange-Benutzer gesunken. Die Kosten für Hosted Exchange betrugen ca. 14 € pro Benutzer – dies gilt auch für Firewall-Preise. Gut für Endkunden, aber bieten Managed Services für Systemunternehmen langfristige Rentabilitätsvorteile bei der Betreuung und dem Hosting der Kundensysteme? Es ist keine Überraschung, dass in einer Zeit des zunehmenden Service als Service und Automatisierung klassische Lösungen wie Firewall und gehosteter Austausch die Rolle des Mainstream-Produkts übernehmen. Das Angebot an ergänzenden Sicherheitslösungen ist mittlerweile so groß, dass Kunden nicht mehr bereit sind, höhere Preise für diese Basisdienste zu zahlen, zumal Firewalls nicht mehr relevant sind. Die heutigen MSP-kompatiblen Sicherheitsansätze können KMU-Kunden bereits End-to-End-Lösungen und Dienstleistungen anbieten, die zuvor dem Unternehmenssegment Outsourcing vorbehalten waren. Auf der anderen Seite sind sich Experten aufgrund ihrer Erfahrung mit vielen Tausend Partnern des klaren Trends bei Server, Betreuung und Hosting bewusst, dass früher oder später Managed Services im System Center zur Unterstützung der meisten Endkunden obligatorisch wird. Hierbei spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Das Gewinnwachstum im Hardwaresektor wird in Zukunft noch problematischer, Kunden fordern zunehmend transparente kostenpflichtige Cloud-Services und Systemunternehmen stehen vor dem Dilemma, dass sie nicht genügend Mitarbeiter finden, um immer mehr Aufgaben beim Hosting und dem Server zu erledigen.

Selbst ein System-Home-Kunde verfügt heute über immer mehr Hosting und Cloud-Touchpoints für Server von Dropbox bis zu einem kostenlosen Google-Konto mit enthaltenen Speicher-, E-Mail- und Office-Anwendungen. Natürlich macht diese Entwicklung die Benutzer auch sensibler für ihre Nachfrage nach geeigneten Geschäftslösungen. Der Kunde bevorzugt günstige und transparente Festpreismodelle anstelle teurer Einzellizenzen für Kundensysteme. Letztendlich bestimmt die Nachfrage den Preis für die Betreuung der Kundensysteme.

Konservative Serviceverträge sind in der IT keine Seltenheit. Neben den hohen monatlichen Kosten ist der Service für die Betreuung der Kundensysteme nicht transparent genug. Darüber hinaus weisen solche Wartungsverträge häufig große Sicherheitslücken auf – ein Beispiel hierfür ist die klassische vierteljährliche Wartung der Server.

Die richtige Mischung für Ihre IT-Infrastruktur

Betriebe stehen heutzutage vor einer sehr schwierigen Aufgabe – die Auswahl der besten Lösung aus verschiedenen IT-Betriebsmodellen. Auf dem Markt stehen viele Optionen zur Verfügung, um die flexibelste, leistungsstärkste und zuverlässigste IT-Umgebung an Ihre Anforderungen anzupassen. Die Frage ist nur, welche Option am besten ist oder welche Kombination verschiedener IT-Modelle am besten geeignet ist. Betreuung der Kundensysteme, Server, Hosting, Netzwerke oder Business Software? Systemhaus Anbieter offerieren mit diversen Angeboten.

Grundlage für eine solche Entscheidung ist nicht nur ein Kostenvergleich, sondern auch Faktoren wie Qualität, Unternehmensstrategie oder Personal. Die Ausrüstung nutzt sich im Laufe der Jahre ab und muss ersetzt werden. Die Digitalisierung im Unternehmen schreitet voran und erfordert relevantes IT-Know-how – Fachkräftemangel sollte ebenfalls berücksichtigt werden. Die meisten Unternehmensbetriebe folgen dem Motto, die IT-Infrastruktur in ihrem Unternehmen zu betreiben, sei es in einem Serverraum oder im Keller und (vermutlich) die vollständige Kontrolle zu haben. In der Regel werden IT-Services von einem Mitarbeiter des Unternehmens zugewiesen, der Unterstützung von einem externen IT-Dienstleister erhält. Die Firma hält die Zügel in den Händen – aber ist alles unter Kontrolle? Das Systemhaus ist verpflichtet, alles auf dem neuesten Stand zu halten (Patches, Updates …) und die Bedürfnisse der IT-Benutzer in Sachen Server, Business Software, als Netzwerk Anbieter, beim Hosting und der Betreuung zu erfüllen. Da sich die Geschäftsanforderungen schnell ändern, sind die IT-Anforderungen an das Business Netzwerk höher als je zuvor. Gleichzeitig wird es immer wichtiger, schnell eine flexible, hochverfügbare IT-Infrastruktur bereitzustellen, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die fortschreitende Digitalisierung, die im Laufe der Jahre gewachsene hohe Komplexität der IT-Infrastruktur und das mangelnde IT-Know-how in den meisten mittelständischen Unternehmen setzen die Firmen und die Anbieter zunehmend unter Druck.

Übertragung der IT-Infrastruktur an einen Cloud-Anbieter

In Deutschland hat sich die Cloud mittlerweile als perfekte Alternative zur klassischen Indoor-Arbeit etabliert. Davon profitieren vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Voraussetzung für Cloud Computing ist natürlich eine stabile Internetverbindung mit ausreichender Bandbreite. Es besteht keine Notwendigkeit mehr, stark in die interne IT zu investieren, gleichzeitig entfällt die fast hoffnungslose Suche nach geeignetem IT-Personal aufgrund des Fachkräftemangels. Die technische und organisatorische Verantwortung geht vollständig auf den Plattformbetreiber über. Unter dem Motto „Überall, jederzeit und von jedem Gerät aus“ können Sie auf die relevanten Anwendungen und Daten zugreifen, egal wo, zu welcher Zeit und von welchem Gerät aus. Ein Mitarbeiter macht einen Handschlag mit einem Kunden als Veranschaulichung für den Managed Services Prozess Unternehmen, die bereits über eigene IT-Services verfügen, werden jedoch nicht alle Anwendungen sofort in die Cloud verschieben. Dabei ist es wichtig zu überprüfen, welche Apps und Daten zu Hause verbleiben und welche Apps intelligent in die Cloud verschoben werden sollen. Es erfordert auch eine gute Koordination mit den internen IT-Abteilungen und dem IaaS-Anbieter (Infrastructure as a Service). Der Cloud Anbieter selbst bietet für das Business Netzwerk verschiedene Optionen. Einerseits Private Cloud, Enterprise Cloud Computing-Dienste.

Ausgangspunkt für die Services und Leistungen ist und bleibt die Fernüberwachung der IT Infrastruktur auch als Remote Monitoring and Management (RMM) bezeichnet. Karl Palachuk, ein IT-Berater, hat das Servicemodell erstmals 2006 in seinem Buch „Service Agreements für kleine und mittlere Unternehmensberater: Ein kurzer Leitfaden für Managed Services“ beschrieben und damit den Begriff geprägt. Zunächst wurden IT-Services als Managed Services hauptsächlich von großen Unternehmen übernommen, später interessierten sich auch mittelständische Kunden dafür.

In vielen Systemunternehmen gehören Managed Services neben klassischen Services wie Implementierung, Beratung oder Wartung mittlerweile zum Leistungsspektrum. In der Zwischenzeit geht es bei den Vorschlägen nicht mehr nur um die Überwachung der Server- und Netzwerkinfrastruktur, sondern um nahezu alle IT-Unterbereiche wie Anwendungen, Backup, Endpunktsicherheit, Firewall, Verwaltung mobiler Geräte, Drucken, UCC oder den Arbeitsplatz.

Übertragung des IT-Betriebs an einen Managed Service Provider

Managed Service Provider bieten ihren Kunden die Möglichkeit, Verantwortung für vordefinierte Services zu übernehmen. Dies könnte beispielsweise die Installation der erforderlichen Patches und Updates, die Unterstützung von Mitarbeitern bei IT-Problemen, die Übernahme des IT-Supports der Stufe 1 und die Überwachung der Firewall und des Virenscanners sowie die tägliche Sicherung von Unternehmensdaten sein.

Der Vorteil hierbei ist, dass Sie einen Teil der Verantwortung an einen erfahrenen und zuverlässigen Experten delegieren. Dies entlastet Sie und gibt Ihnen Zeit, sich auf Ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Hier muss genau vereinbart und aufgezeichnet werden, welche IT-Bereiche innerhalb des Unternehmens weiterhin tätig sind und welche IT-Bereiche als Managed Services an den Managed Service Provider übertragen werden. Natürlich gibt der Kunde die Kontrolle auf, kann jedoch sicher sein, dass der Managed Service Provider den gesamten IT-Bereich kontrolliert.

Was sind typische Aufgaben, die durch Managed Services übernommen werden?

Service Level Agreements (SLAs) sind Gegenstand von Vereinbarungen zwischen dem MSP und dem Kunden, in denen beispielsweise die Verfügbarkeit von IT-Systemen, Hosting, Software oder Business Leistungen oder die Reaktionszeiten bei Ausfällen festgelegt sind. Dies bedeutet, dass das Systemhaus die laufende Verantwortung für die Überwachung, Verwaltung und Lösung von Problemen für die ausgewählten IT-Systeme, Server und -Funktionen übernimmt.

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Überwachung der gesamten Server- und Netzwerkinfrastruktur und zumindest des Betriebs der Firewall der Kundensysteme. Die Auswahl anderer Komponenten richtet sich dann nach den jeweiligen Anforderungen und der Größe des Netzwerks. In der Regel werden die folgenden IT-Services als verwaltet angeboten:

  • NOC-Dienst (Network Operation Center).
  • Fernüberwachung und -verwaltung (RMM). Eine Technologieplattform zum Verständnis der Kundenumgebung.
  • Speicher- oder Sicherheitsdienste.
  • Support-Services.
  • Kundendienst.
  • Cloud Computing.

Im Falle einer Fehlfunktion reagieren die IT-Mitarbeiter von MSP automatisch und lösen das Problem aus der Ferne oder während der Besuche vor Ort. In regelmäßigen Abständen kann der Dienstempfänger vom MSP eine Übersicht über alle Funktionen und eingehenden Fehlerberichte vom MSP erhalten.

Dies sollte auch Teil eines vereinbarten Service Level Agreements (SLA) sein und somit eine solide Grundlage für die Messung und Bewertung der Servicebereitstellung bieten. Die Nichteinhaltung dieser SLA kann je nach Vereinbarung zu Strafen führen. Managed Services werden normalerweise monatlich abgerechnet.

Wie werden Managed Service Dienstleistungen in Zukunft aussehen?

Unserer Meinung nach wird das Thema Managed Services an Bedeutung gewinnen und sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die Verfügbarkeit und Effizienz komplexer IT-Strukturen sowie den Mangel an Personal mit dem erforderlichen Know-how zu erhöhen. Managed Services sind eine gute Möglichkeit, standardisierte IT-Services extern zu betreiben und gleichzeitig die Souveränität über Ihre eigene IT Infrastruktur und das Netzwerk zu behalten.

Ein weiterer Aspekt ist die Veränderung der internen IT. Sie wird zunehmend zu einem Service-Broker innerhalb des Unternehmens und muss sich immer mehr um die Zusammenarbeit mit Benutzern/Serviceabteilungen kümmern, um die erforderliche Flexibilität und Skalierbarkeit der IT des Unternehmens zu organisieren und bereitzustellen. In Zukunft sollte es möglich sein, die lokale Infrastruktur mithilfe der Cloud zu testen.

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