Quishing: Die Gefahr steckt im QR-Code
29.04.2024 | Sie sind einfach überall: Angefangen bei der Speisekarte des Lieblingsitalieners an der Ecke über die Anmeldung zu Gewinnspielen bis hin zum mobilen Bezahlen – QR-Codes sind überaus praktisch und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie haben sich als einfache und kompakte Methode bewährt, um Nutzer direkt auf Webseiten zu führen, ohne erst umständlich eine URL in den Browser einzutippen.
Allerdings haben auch Cyberkriminelle die Vorteile von QR-Codes für sich entdeckt und nutzen sie für ihre betrügerischen Absichten aus. Das Risiko von Quishing-Angriffen steigt zunehmend.
Denn die harmlos aussehenden Quadrate, die unkompliziert und schnell Zugang zu komplexen Informationen ermöglichen (QR steht für "Quick Response", also "schnelle Antwort"), lassen sich hervorragend für bösartige Absichten missbrauchen. Quishing, eine Wortkombination aus "QR-Code" und "Phishing", bezeichnet eine noch recht neue Phishing-Methode, bei der Cyberkriminelle QR-Codes verwenden, um Nutzer zu täuschen und sie dazu zu bringen, sensible Informationen preiszugeben oder schädliche Websites zu besuchen.
Aktuell warnt das Verbraucherschutzportal
Watchlist Internet Nutzer des Online-Marktplatzes Vinted vor betrügerischen QR-Codes. Hier kontaktieren die Angreifer gezielt neue Verkäuferinnen und Verkäufer, die mit den Abläufen der Plattform noch nicht vertraut sind, und lotsen sie mittels QR-Code auf eine gefälschte Zahlungsseite.