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Wichtige Information für unsere Kunden

Kritische Sicherheitslücke in OpenSSH

Unzählige Linux-Systeme gefährdet

03.07.2024 I Sicherheitsforscher warnen vor einer schwerwiegenden Sicherheitslücke (CVE-2024-6387) in OpenSSH, die nicht authentifizierten Angreifern den Fernzugriff auf glibc-basierten Linux-Systeme sowie die Ausführung beliebigen Codes mit den höchsten Privilegien ermöglicht.

Erstmals bekannt wurde die Schwachstelle bereits 2006 (CVE-2006-5051), die daraufhin zwar behoben, jedoch 2020 mit der OpenSSH-Version 8.5p1 versehentlich wieder eingeführt wurde. 
Betroffen sind alle OpenSSH-Versionen ab 8.5p1 bis einschließlich 9.8. 
Auch OpenSSH-Versionen vor 4.4p1 sind verwundbar, sofern sie damals nicht gepatcht wurden. 

Was sollen Sie tun?

  • Sofortige Aktualisierung: Installieren Sie umgehend die neuesten Sicherheitsupdates für OpenSSH, die von den Entwicklern bereitgestellt wurden
  • Überprüfung der Systeme: Prüfen Sie Ihre Systeme auf Anzeichen eines möglichen Angriffs. Achten Sie dabei besonders auf ungewöhnliche Aktivitäten in den Logs.
  • Netzwerksegmentierung: Überlegen Sie, wie Sie Ihre Netzwerkumgebung segmentieren können, um den Schaden im Falle eines Angriffs zu minimieren.
  • Zugangsbeschränkungen: Verstärken Sie die Zugangskontrollen und verwenden Sie Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), um den Zugang zu kritischen Systemen weiter abzusichern.
  • Sicherheitsüberwachung: Implementieren Sie kontinuierliche Sicherheitsüberwachungen, um frühzeitig auf mögliche Bedrohungen reagieren zu können.

Wichtige Information zu Debian 10: 

Das Linux-basierte Betriebssystem Debian Version 10, auch bekannt als "Buster", hat das End-of-Lifecycle erreicht. Damit erhält diese Version keine Sicherheitsaktualisierungen mehr. 
Nutzer, die noch Debian 10 verwenden, sollten dringend auf Debian 11 ("Bullseye") upgraden, um weiterhin Sicherheitsupdates und Support zu erhalten.