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Mann Arbeitet an einer Richtfunkschüssel

Das richtige Passwort

Das richtige Passwort - gibt es das überhaupt?

13.09.2022 | Beim Erstellen Ihres Passworts haben Sie unendlich viele Möglichkeiten. Doch wie heißt es so schön: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das trifft auf einige Nutzerinnen und Nutzer bei der Wahl eines sicheren Passworts definitiv zu. Viele Internetnutzer verlassen sich auf Passwörter wie abc123 oder 1234, die zwar leicht zu merken sind, im Internet jedoch keinen ausreichenden Schutz bieten. Andere machen sich die Mühe und erstellen ein komplexes Passwort mit kryptischen Buchstaben, Zeichen und Zahlen, nutzen dieses Passwort dann aber für viele verschiedene Zugänge bzw. Dienste. 

Sind Sie sich der Auswirkungen eines gehackten Passwortes bewusst?

Wie kommen Hacker an Ihre Passwörter? 

Hacker kommen in den meisten Fällen auf zwei Wegen an die Passwörter:

Datenlecks

Beinahe täglich erfährt man von Schwachstellen, die Angreifer aktiv ausnutzen, um in Systeme einzudringen. Letztes Jahr hielt uns etwa die schwerwiegende Sicherheitslücke log4j in der Programmierumgebung Java in Atem. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stufte das Sicherheitsrisiko als sehr hoch ein und riet zum Aktualisieren oder Abschalten des betroffenen Systems. 

Millionen Benutzernamen und Passwörter gelangen durch Sicherheitslücken und Datenlecks im Internet in die Hände von Hackern. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) der Universität in Potsdam geht davon aus, dass über eine Milliarde Nutzerkonten betroffen sind. Sind diese Daten erst einmal im Netz, können sie theoretisch von jedem gefunden werden. 

Sie können online beim Hasso-Plattner-Institut prüfen lassen, ob Ihre E-Mail-Adresse bei einem solchen Datenleck veröffentlich wurde. 

Achtung: Sie sollten immer darauf achten, welche E-Mails Sie öffnen. Denn Fremde können über manipulierte E-Mails an Ihre Login-Daten kommen.

Social Engineering und Phishing Mails 

Die bittere Wahrheit lautet: Der Mensch ist ein Sicherheitsrisiko. Darauf setzt die Methode des Social Engineerings, bei dem Menschen gezielt dazu verleitet werden, Zugang zu gewähren oder Daten und Informationen offenzulegen. Der Täter oder die Täterin versucht, das Vertrauen des Opfers zu gewinnen, um so an vertrauliche Informationen, Kreditkarteninformationen oder Passwörter zu gelangen. Seien Sie deshalb vorsichtig, wem sie persönliche Daten anvertrauen! Um sicherzugehen, dass niemand Unbefugtes Zugang zu Ihrem Account hat, sollten Sie regelmäßig Ihr Passwort ändern. 

Viele Passwörter beruhen auf persönlichen Informationen wie einem Geburtsdatum, dem Namen des Haustiers oder des Lebensgefährten. Das derzeit geläufigste Passwort in Deutschland ist laut Forschern der Universität Potsdam die Zahlenfolge 123456, gefolgt von 123456789 und passwort. 

Solche Passwörter sind ein gefundenes Fressen für Hacker und mithilfe spezieller Tools, die verschiedene Einträge aus Wörterbüchern mit verschiedenen Zahlenkombinationen testen, schnell zu knacken.

Prävention 

Die Gretchenfrage lautet also: Wie kann ich mich vor einem Onlineangriff schützen? 

 Die schlechte Nachricht: Einen absoluten Schutz vor Angriffen gibt es nicht. Doch ein komplexes Passwort, idealerweise in Kombination mit einer Zwei- oder Mehr-Faktor-Authentisierung, trägt erheblich zur Sicherheit Ihrer Onlinekonten und damit Ihrer Daten bei.

Wie erstellen Sie ein sicheres Passwort?

Ihr Passwort sollte 15-20 Zeichen lang sein und weder in einem Wörterbuch stehen, noch einen persönlichen Bezug zu Ihnen haben.

Zudem sollte das Passwort sowohl Groß- als auch Kleinbuchstaben enthalten sowie Sonderzeichen und Zahlen. Dabei ist es wichtig, dass Sie keine nachfolgende Zeichen- oder Zahlenfolge nutzen (z.B. asdfgh oder 123456).

Je wichtiger Ihnen das Konto ist, bei dem Sie ein Passwort erstellen, desto sorgfältiger sollten Sie das Passwort auswählen. Wer beim Onlinebanking ein Passwort wie „Blume1234“ verwendet, hat keinen besonders guten Schutz.

5 Tipps zur Erstellung eines sicheren Passworts 

  1. Sie können Buchstaben ersetzen:
    Einige Buchstaben lassen sich gut durch Sonderzeichen ersetzen, da sie ähnlich aussehen. So wird E zu €, i zu !, S zu $ oder § und a zu @. Mit dieser Strategie können Sie zum Beispiel aus „Alphatier“ – „@lph@T!€r“ machen.

  2. Sie können die Anfangsbuchstaben eines ganzen Satzes benutzen:
    Dafür müssen Sie sich zunächst einen Satz überlegen, zum Beispiel: „Ich esse jeden Abend um 18 Uhr zu Abend“. Um diesen Satz passworttauglich zu machen, verwenden Sie immer den ersten Buchstaben jedes Wortes. Daraus entsteht dann: „IejAu18UzA“.

  3. Sie können einen ganzen Satz verwenden:
    Nehmen Sie einen ganzen Satz und setzen Sie Sonderzeichen zum Austausch anderer Buchstaben ein. So wird aus dem Satz: „Ein Opa und zwei Kinder essen“ zunächst „1Opa&2KinderEssen“ und dann „1Op@&2K!nd€r€$$€n!“.

  4. Sie können Wörter ohne Zusammenhang verwenden:
    Denken Sie sich einfache Wörter ohne Zusammenhang aus und reihen Sie diese anschließend aneinander. So entsteht dann zum Beispiel: „HahnblauFlascheschreiben“. Zusätzlich können Sie Buchstaben in Sonderzeichen umwandeln: „H@hnbl@uFl@$ch€$chr€!b€n“.

  5. Sie können eine willkürliche Auswahl an Zahlen, Klein- und Großbuchstaben sowie Sonderzeichen verwenden:
    Dabei tippen sie willkürlich in die Tasten. Es entsteht zum Beispiel so etwas: „L/cT@b€üDer“. Der Vorteil dieser Variante ist: Das Passwort wird sehr schwer zu knacken sein. Der Nachteil: Man kann es sich leider nur schwer merken.

Fazit 

IT-Sicherheit besteht aus vielen verschiedenen Faktoren, die Sie beachten sollten. Das Passwort bildet hierbei einen wichtigen Basis-Baustein, der durch weitere Sicherheitsmaßnahmen ergänzt wird. Damit das Fundament Ihrer IT-Sicherheit nicht wackelt, sollten Sie deshalb ein möglichst komplexes Passwort wählen, das regelmäßig geändert und durch die Zwei- oder Mehr-Faktor-Authentisierung abgesichert wird. 

Eine hundertprozentige Sicherheit vor Cyberattacken gibt es leider nicht, somit auch kein perfektes Passwort. Aber es gibt die Möglichkeit, sich effektiv vor Angriffen zu schützen, indem wichtige Maßnahmen beachtet und umgesetzt werden.

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Fingerabdruck mit Schwarzen HIntergrund
Black System Check

LEITWERK recherchiert und analysiert die Kundenumgebung anhand öffentlich verfügbarer Informationen, ohne hierbei jedoch weitere Angaben über das Netzwerk bzw. die vor Ort-Infrastruktur durch den Kunden zu erhalten. Es wird dabei die Position eines Angreifers im Internet angenommen. Anhand der gefundenen Informationen wird die Infrastruktur aus dem Internet auf bekannte Schwachstellen hin überprüft. Die erkannten Schwachstellen werden entsprechend dokumentiert und mitgeteilt, aber nicht aktiv ausgenutzt. Somit findet kein aktives Hacking statt, bei dem auch Daten verändert werden könnten. Schwachstellenbewertungen sind notwendig, um alle Systeme in Ihrer Umgebung zu sichern und Risiken zu mindern. Unser Ziel ist es, potenzielle Sicherheitsschwachstellen innerhalb bestimmter IPs zu identifizieren, unabhängig davon, ob sie sich innerhalb oder außerhalb des Netzwerks befinden, sowie das laufende Schwachstellenmanagementprogramm zu bewerten. Schwachstellenscans bieten einen klaren Ansatz zur Bewertung von technischen und administrativen Überprüfung der Sicherheitsmechanismen in der gesamten Umgebung des Kunden. Wir führen Tests gegen externe und interne Systeme durch und setzen dabei automatisierte Angriffstechniken aus der Praxis ein. Bewertung externer SchwachstellenBei diesem Schwachstellen-Scan wird Hardware außerhalb Ihres Netzwerks verwendet, um den externen Perimeter auf Netzwerk- oder Anwendungsschwachstellen zu überprüfen.

Regulärer Preis: 5.000,00 €
Zwei Hände, tippend auf einer Laptoptastatur mit einem großen visuellen Verschluss Symbol
White System Check

Schwachstellenbewertungen sind notwendig, um alle Systeme in Ihrer Umgebung zu sichern und Risiken zu mindern. Unser Ziel ist es, potenzielle Sicherheitsschwachstellen innerhalb bestimmter IPs zu identifizieren, unabhängig davon, ob sie sich innerhalb oder außerhalb des Netzwerks befinden, sowie das laufende Schwachstellenmanagementprogramm zu bewerten. Schwachstellenscans bieten einen klaren Ansatz zur Bewertung von technischen und administrativen Überprüfung der Sicherheitsmechanismen in der gesamten Umgebung des Kunden. Wir führen Tests gegen externe und interne Systeme durch und setzen dabei automatisierte Angriffstechniken aus der Praxis ein. Interne Schwachstellen bewertenMit dieser Option können Sie jede unterstützende Hardware in einen internen Scanner verwandeln, der nach Schwachstellen innerhalb Ihres Netzwerks sucht.

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Wir identifizieren Schwachstellen in Ihrem IT-System und schützen Ihr Unternehmen vor Cyberangriffen. Die Bedrohung durch Cyberattacken ist heute größer denn je. Um sie abzuwehren, ist es für Unternehmen von zentraler Bedeutung, die verborgenen potenziellen Angriffsflächen zu erkennen. Dies leisten Schwachstellenscanner.Sie ermöglichen es Unternehmen, sich in kurzer Zeit einen Überblick über ihr IT-Sicherheitsniveau von extern zu verschaffen und fundierte Ergebnisse zum gefundenen Cyberrisiko liefern. Auf der Basis der gelieferten Ergebnisse können Angriffsflächen gezielt geschlossen werden.Bedrohung für Ihre IT  Die Bedrohungen „von außen“, mit denen sich Unternehmen konfrontiert sehen, nehmen kontinuierlich zu: In den letzten 3 Jahren wurden jährlich rund 16.000 Schwachstellen (CVEs) gemeldet – Tendenz steigend. Da fällt es schwer, den Überblick zu wahren.Die HerausforderungUnternehmen stehen vor der Herausforderung, mit der stetig steigenden Bedrohungslage Schritt zu halten und ihre Systeme wirkungsvoll nach außen abzusichern. Denn: Werden Schwachstellen nicht rechtzeitig beseitigt, entstehen Risiken mit nicht abschätzbaren Auswirkungen.Schnelles Handeln ist gefragtDer Zeitraum, der zwischen der Entdeckung einer Schwachstelle und der Installation des Patches oder der Einspielung des Updates liegt, birgt ein enormes Sicherheitsrisiko. Mit regelmäßigen, automatischen Schwachstellen-Scans wird dieses Risiko deutlich verringert.Ihre Vorteile:Monatlicher FixpreisErhöhung der IT-SicherheitErfüllung von Auditanforderungen Höhere Transparenz Unterstützende Dokumentation z.B für die IT-Prüfung eines Wirtschaftsprüfers Ihr Mehrwert Gemeinsam mit den Security-Experten der LEITWERK AG besprechen Sie die Ergebnisse des Scans und erhalten Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen.

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Firewall Policy Audit

In diesem Audit-Prozess analysieren wir gemeinsam mit Ihnen die technischen Einstellungen und die organisatorischen Prozesse rund um das Thema Ihrer Firewall. Dabei ermitteln wir gemeinsam mit Ihnen Informationen zu Internet- und Netzwerkanwendungen, Kommunikationszugängen und Wegen. Wir schauen gemeinsam die Dokumentation und Konfiguration Ihrer Firewall an und setzten die gewonnenen Informationen in punkto Sicherheitsrelevanz zueinander in Beziehung.Um die Bedeutung eines Firewall-Audits zu verstehen, muss man zunächst wissen, wie eine Firewall funktioniert. Firewalls sind in der Lage, mithilfe der Erkennung von Signaturmustern Pakete zu analysieren und die Ergebnisse mit einer umfangreichen Datenbank bekannter Bedrohungen, bösartigem Code oder Angriffsvektoren zu vergleichen. Wenn der Datenverkehr einer dieser Gefahren entspricht, wird der Zugang gesperrt. Dies bringt jedoch gewisse Probleme mit sich, die ausgenutzt werden können. Zum einen müssen Firewalls ständig aktualisiert werden, um mit den ständig neuen Bedrohungen und bösartigen Nutzlasten Schritt zu halten. Gleichzeitig können unsachgemäß konfigurierte Regeln Schwachstellen in Firewalls verursachen, die ausgenutzt werden können, um unbefugten Zugang zu erhalten. In beiden Fällen kann die Unfähigkeit der Firewall, bösartige Pakete zu identifizieren, zu isolieren und zu blockieren, das gesamte Netzwerk in erhebliche Gefahr bringen. Zugleich kann die Verwaltung von Firewalls äußerst schwierig sein, insbesondere in komplexen Systemen. Mangelnde Transparenz und unvollständige Dokumentation stehen einer effektiven Firewall-Verwaltung im Wege und setzen sensible Systeme und Daten Risiken aus. Das Konzept des Firewall-Audits basiert auf der Idee, dass Sicherheit mehr ist als nur ein Werkzeug, sondern ein fortlaufender Prozess, bei dem die bestehenden Schutzmaßnahmen ständig überprüft, kontrolliert und verbessert werden müssen, um den bestmöglichen Schutz für das Netzwerk und die Daten zu gewährleisten. Regelmäßig und konsequent durchgeführte Firewall-Audits sind eine wichtige Voraussetzung, um die Funktionsfähigkeit der Firewall zu gewährleisten, und spielen eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der Netzwerksicherheit im gesamten Unternehmen.

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