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Wichtige Information für unsere Kunden

Microsoft Patchday im April

13.05.2026 | Microsoft hat im Rahmen des Patchdays im Mai Sicherheitsupdates für insgesamt 137 Schwachstellen veröffentlicht. Betroffen sind unter anderem Windows, Office, SharePoint, Azure sowie verschiedene Microsoft-365-Dienste. Auch wenn derzeit keine aktiven Angriffe bekannt sind, stuft Microsoft zahlreiche Schwachstellen als kritisch ein. 

Kritische Netzwerk-Schwachstellen in Windows 

Besondere Aufmerksamkeit erfordert eine Schwachstelle im Windows DNS-Client (CVE-2026-41096). Über manipulierte DNS-Antworten könnten Angreifer Schadcode auf betroffenen Systemen ausführen – ohne vorherige Anmeldung oder Benutzerinteraktion. Da der DNS-Client auf nahezu allen Windows-Systemen aktiv ist, besteht eine entsprechend große Angriffsfläche. 

Ebenfalls kritisch ist eine Schwachstelle in Windows Netlogon (CVE-2026-41089). Unter bestimmten Bedingungen kann darüber Schadcode auf Domänencontrollern ausgeführt werden. In schlecht geschützten oder exponierten Umgebungen besteht damit ein erhöhtes Risiko für weitreichende Netzwerk-Kompromittierungen. 

Darüber hinaus wurden weitere Schwachstellen im TCP/IP-Stack behoben, die unter bestimmten Voraussetzungen eine selbstständige Ausbreitung innerhalb von Netzwerken ermöglichen könnten. 

Schwachstellen in Microsoft Office und SharePoint 

Mehrere Schwachstellen in Microsoft Word und Office ermöglichen die Ausführung von Schadcode bereits beim Anzeigen präparierter Dokumente im Vorschaufenster. Dadurch kann ein Angriff bereits ausgelöst werden, bevor ein Dokument aktiv geöffnet wird. 

Zusätzlich behebt Microsoft mehrere kritische Schwachstellen in SharePoint Server, über die Angreifer unter Umständen Schadcode ausführen oder Inhalte manipulieren könnten. Besonders in Umgebungen mit internetexponierten SharePoint-Systemen besteht hier ein erhöhtes Risiko. 

Azure- und Microsoft-365-Dienste 

Auch verschiedene Azure- und Microsoft-365-Dienste sind betroffen. Microsoft hat unter anderem Schwachstellen in Azure DevOps, Azure Cloud Shell, Dynamics 365 sowie Identitäts- und Authentifizierungsdiensten geschlossen. In einigen Fällen könnten Angreifer auf vertrauliche Informationen zugreifen oder Sicherheitsmechanismen umgehen. Microsoft gibt an, dass einzelne Cloud-Schwachstellen bereits serverseitig behoben wurden.

Handlungsempfehlung 

Wir empfehlen Ihnen, die bereitgestellten Sicherheitsupdates zeitnah zu installieren und insbesondere Windows-Systeme, Office-Anwendungen, Server-Komponenten sowie internetexponierte Dienste priorisiert zu aktualisieren. Besondere Aufmerksamkeit sollten Systeme erhalten, die DNS-, Netlogon- oder SharePoint-Dienste bereitstellen oder in kritischen Netzwerksegmenten betrieben werden.

DIE UPDATES IM ÜBERBLICK

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