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Microsoft Patchday im Januar
14.01.2026 | Zum Januar-Patchday veröffentlicht Microsoft Sicherheitsupdates für Windows, Office und weitere Komponenten. Insgesamt behebt das Update 112 Schwachstellen, von denen 8 als kritisch eingestuft werden.
Bereits aktiv ausgenutzt wird eine Schwachstelle im Desktop Window Manager (CVE-2026-20805). Dabei handelt es sich um ein Informationsleck, mit dem Angreifer sensible Speicheradressen auslesen können.
Öffentlich bekannt ist eine Sicherheitslücke im Secure-Boot-Zertifikatsprozess (CVE-2026-21265). Wenn auslaufende Zertifikate nicht rechtzeitig ersetzt werden, kann das dazu führen, dass betroffene Systeme keine weiteren Updates mehr erhalten. Damit Secure-Boot-fähige Geräte weiterhin updatefähig bleiben, sind administrative Maßnahmen erforderlich.
Kritische Remote-Code-Ausführung in Office und Windows-Komponenten: Gleich mehrere kritische Schwachstellen betreffen Office-Anwendungen. Insbesondere präparierte Dokumente können hier ein Einfallstor darstellen. Zusätzlich sind auch Windows-nahe Komponenten betroffen, bei denen eine erfolgreiche Ausnutzung – abhängig vom Szenario – zur Ausführung von Code oder zur weiteren Kompromittierung von Systemen beitragen kann.
Rechteausweitung und Virtualisierung: Auffällig ist die hohe Anzahl an Fixes im Bereich lokaler Rechteausweitung (Elevation of Privilege) sowie Themen rund um Virtualisierung und VBS (Virtualization Based Security). Diese Schwachstellen sind oft entscheidend, um aus einem initialen Zugriff höhere Berechtigungen zu erlangen oder Schutzmechanismen zu umgehen.