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Microsoft Patchday im Dezember
10.12.2025 | Microsoft behebt im Rahmen des Dezember-Patchdays insgesamt 57 Sicherheitslücken in Windows, Office, Exchange, Azure, PowerShell, Windows Defender und weiteren Produkten.
Aktiv ausgenutzte Schwachstelle
Besonders im Fokus steht eine aktiv ausgenutzte Schwachstelle im Cloud Files Mini Filter Driver (CVE-2025-62221), die es lokal angemeldeten Angreifern erlaubt, ihre Rechte bis hin zu Systemrechten zu erweitern. Betroffen sind verschiedene Windows- und Windows-Server-Versionen inklusive aktueller Ausgaben. Diese Lücke gilt als kritisch und sollte umgehend geschlossen werden.
Kritische Lücken in Office und Outlook
In Office ermöglichen zwei schwerwiegende Schwachstellen (CVE-2025-62554, CVE-2025-62557) eine Remote-Code-Ausführung über die Vorschaufunktion, ohne dass nach dem Öffnen eines Dokuments weitere Interaktion erforderlich ist. Auch Outlook ist betroffen (CVE-2025-62562): Manipulierte Inhalte innerhalb einer E-Mail können bei der Verarbeitung zu einer Codeausführung führen. Der Angriff wird ausgelöst, sobald auf die präparierte Nachricht geantwortet wird.
Weitere Schwachstellen in Server- und Infrastrukturkomponenten
Zusätzlich wurden sicherheitsrelevante Fehler in verschiedenen Serverdiensten und Infrastrukturkomponenten behoben, darunter im Azure Monitor Agent, im Resilient File System (ReFS) sowie im Routing and Remote Access Service (RRAS). In diesen Bereichen waren Angriffe bis hin zur Codeausführung oder Privilegienerweiterung möglich, was insbesondere hybride oder cloudbasierte Infrastrukturen gefährden konnte.