LEITWERK-Newsletter Juli 2025
Hallo liebe Kunden, Partner und Freunde!
01.07.2025 | Die Bedrohung aus dem Netz nimmt stetig weiter zu, wie das aktuelle Bundeslagebild Cybercrime eindrücklich zeigt. Lesen Sie heute, welche Erkenntnisse der Bericht des BKA zur Bedrohungslage in Deutschland liefert.
Erfahren Sie außerdem, wie Sie Ihr Unternehmen vor Ausfällen der Glasfaser-Infrastruktur schützen und sichern Sie sich einen der letzten freien Plätze für das Top Event im Juli.
Viel Vergnügen beim Lesen!
Top Thema
Bundeslagebild Cybercrime 2024
- Ransomware bleibt Bedrohung Nr. 1: 950 Angriffe wurden 2024 gemeldet – betroffen waren vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Industrie, Gesundheitswesen und Handel. Deutschland zählt zu den vier am stärksten betroffenen Ländern weltweit.
- Schadenssumme auf Rekordniveau: Der geschätzte Gesamtschaden durch Cybercrime liegt bei 178,6 Mrd. €, was einem Zuwachs von 30 Mrd. € gegenüber dem Vorjahr entspricht.
- Phishing & Smishing boomen: E-Mail- und SMS-basierte Angriffe bleiben zentrale Einstiegspunkte und sind dank Künstlicher Intelligenz immer schwerer zu erkennen.
- Zunehmende Professionalisierung: Täter agieren im Stil klassischer Unternehmen: mit "Cybercrime-as-a-Service", Toolkits und 24/7-Support. Auch KI wird verstärkt genutzt, z.B. für realistische Deepfakes oder automatisierte Angriffe.
- DDoS- und Hacktivismus-Kampagnen nehmen zu: Angriffe auf staatliche Einrichtungen, Energieversorger und kritische Infrastruktur erfolgen häufig politisch motiviert und koordinierter als in den Vorjahren.
- Internationale Erfolge, aber geringe Aufklärungsquote: Operationen wie "Endgame“ zeigen, dass Erfolge gegen Täter möglich sind. Dennoch liegt die Aufklärungsquote in Deutschland bei nur rund 32 % und damit deutlich unter dem Gesamtdurchschnitt der Kriminalstatistik.
SUCCESS STORY
Medienredundanz per Richtfunk
Security-Tipp des Monats
E-Mail-Verschlüsselung
- Nutzen Sie E-Mail-Verschlüsselung mit S/MIME oder PGP: Diese Verfahren sorgen dafür, dass nur der richtige Empfänger Ihre E-Mails lesen kann.
- Setzen Sie auf eine zentrale Verschlüsselungslösung im Unternehmen: Damit wird die Verschlüsselung automatisch geregelt – ohne dass Mitarbeitende sich darum kümmern müssen.
- Achten Sie auf eine sichere Verbindung (TLS): So bleibt der Übertragungsweg Ihrer E-Mails geschützt – auch ohne Inhaltverschlüsselung.
- Versehen Sie E-Mails mit einer digitalen Signatur: Damit zeigen Sie, dass die Nachricht wirklich von Ihnen stammt und nicht verändert wurde.
- Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden: Nur wer die Grundlagen versteht, kann Verschlüsselung richtig nutzen – z. B. beim Umgang mit Schlüsseln oder Zertifikaten.