Cybercrime: Das Bildungswesen im Fadenkreuz
Setzen, Sechs! IT-Security in Bildungseinrichtungen
Veraltete Software, unzureichende Sicherheitsmaßnahmen und ein Mangel an qualifiziertem Fachpersonal macht Schulen und Hochschulen besonders anfällig für Angriffe. Hinzu kommt eine schier unüberschaubare Anzahl von Endpunkten sowie der wohl größte Risikofaktor in Sachen Cybersecurity: der Mensch.
Ein Großteil der User in Bildungseinrichtungen besteht aus Kindern oder Jugendlichen, die einerseits verhältnismäßig viele digitale Medien nutzen, andererseits aber die Konsequenzen ihres Handelns noch nicht vollständig erfassen können. Es fehlt ihnen oftmals an der nötigen Sensibilisierung und Medienkompetenz, sodass sie anfälliger sind für die perfiden Angriffsmethoden der Hacker wie etwa Phishing oder Social Engineering.
Handlungsempfehlungen für mehr IT-Security
- Passwortverwaltung: Einführung von Passwortrichtlinien sowie einer Multi-Faktor-Authentisierung
- Netzwerkzugang: Einrichtung sicherer VPN-Verbindungen für Zugriffe von außen
- Zugriffskontrolle: Implementierung eines Zero-Trust-Prinzips
- Sensibilisierung: Schärfen des Risikobewusstseins der Mitarbeitenden und Lernenden
- Monitoring: Frühzeitiges Erkennen schadhafter Aktivitäten
- Patchmanagement: Zeitnahe Installation von Software-Updates und Sicherheits-Patches
- Netzwerksegmentierung: Aufteilung des Netzwerks in verschiedene Segmente, um Angreifern den Zugriff auf sensible Bereiche zu erschweren
- Drittanbieter: Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen externer Dienstleister, die Zugang zum Netzwerk haben